Neuseeländer Spinat Garten Küche Gesundheit Geschichte  

Anbau von Neuseeländer Spinat im Garten

Neuseeländer Spinat ist unkompliziert und einfach zu kultivieren, sobald er das Jungpflanzenstadium überschritten hat. In warmen Gegenden sät man am besten Mitte bis Ende April direkt mit einem Abstand von 30 cm zwischen den Pflanzen. Später benötigt eine Pflanze einen Standraum von einem Quadratmeter, entsprechend erntet man die dazwischen stehenden Exemplare komplett. In kühlerem Klima sollte man den Neuseeländer Spinat Anfang April in Töpfen vorziehen und vorsichtig mit dem Wurzelballen nach den letzten Frösten ins Beet setzen. Die großen Samenkörner benötigen viel Zeit bis zur Keimung, bitte nicht ungeduldig werden, es kann bis zu drei Wochen dauern.

Zunächst entwickeln sich die Pflanzen zögerlich. Ein paar sommerlich warme Tage geben ihm dann einen Schub, und er beginnt mächtig zu wachsen. Vier bis fünf Pflanzen reichen, um eine vierköpfige Familie alle ein bis zwei Wochen mit Spinat zu versorgen.

Er benötigt keine besondere Pflege, man sollte nur das Beet frei von Unkraut halten und bei Trockenheit regelmäßig wässern. Der Nährstoffbedarf ist hoch, eine ordentliche Kompostgabe fördert das Wachstum.

Sorten

Es sind keine verschiedenen Sorten bekannt.

Schädlinge und Krankheiten

Der Neuseeländer Spinat hat hierzulande noch kaum Antagonisten. Dennoch sollte man denselben Anbauplatz nur alle drei Jahre nutzen.

Ernte, Lagerung und Konservierung

Man erntet den Neuseeländer Spinat, indem man die jungen Triebspitzen mit einigen Blättern daran abschneidet. Dadurch verzweigt sich die Pflanze immer mehr. Die Ernte beginnt meist Ende Juni und dauert bis in den Herbst hinein.

Die Blätter werden nach der Ernte schnell schlapp und sollten rasch verbraucht werden. Als fertig verarbeiteten Spinat kann man den Neuseeländer gut einfrieren.

 

© Copyright Dr. Karen Meyer-Rebentisch, Nachdruck auch auszugsweise nur mit Genehmigung der Autorin