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Anbau von Zuckerhut im GartenDer Zuckerhut ist als Nachfrucht geeignet, man sollte ihn nicht vor Ende Juni säen, spätester Termin ist Ende Juli. Er gedeiht gut auf Beeten, auf denen vorher Hülsenfrüchte gestanden haben. Man sät in einem Reihenabstand von 40cm und verzieht die Jungpflanzen auf 20-40cm. Vorkultur mit Auspflanzen im August ist auch möglich. Der Nährstoffbedarf ist mittel bis hoch; der Zuckerhut schätzt eine Kompostgabe vor der Aussaat und mag später auch gerne mit etwas verdünnter Brennesseljauche gegossen werden. Die weitere Kultur ist einfach, es muss lediglich regelmäßig gehackt werden. Im Herbst bilden die Pflanzen feste Köpfe, die ab Oktober geerntet werden können. Leichten Frost kann der Zuckerhut gut vertragen, so dass man ihn möglichst lange auf dem Beet stehen lassen sollte. Gehen die Temperaturen unter -5°C, sollte man die Pflanzen abdecken. Äußere Blätter beginnen bei längeren Regenzeiten zu faulen, vorbeugend kann man sie entfernen. Der Zuckerhut hat wie anderen Zichoriensorten auch einen leicht bitteren Geschmack. Dieser wird durch Frosteinwirkung geringer. SortenViele Saatgutanbieter haben nur eine Sorte im Programm, die auch nur als „Zuckerhut" bezeichnet wird. Neben dieser Standardsorte gibt es noch einige andere, z.B.
Schädlinge und KrankheitenZuckerhut ist bei Schnecken sehr beliebt. Sie kriechen tagsüber gerne unter die äußeren Blätter. Auch manche Raupen wohnen gerne im Zuckerhut und tun sich an jungen Blätter gütlich. Bei beiden Schädlingen hilft Absammeln. Bei feuchter Witterung beginnt der Zuckerhut manchmal von Innen heraus zu faulen, Ursache ist der Innenblattbrand. Die Sorte Pluto F1 ist dagegen weniger empfindlich als andere Sorten. Ernte, Lagerung und KonservierungAm besten hält der Zuckerhut auf dem Beet frisch. Bei Frost unter -5°C oder bei Dauerregen bekommt es ihm aber besser, wenn er geerntet wird. Man kann ihn auf verschiedene Weisen konservieren, wobei immer die äußeren losen Blätter zuvor entfernt werden müssen: Mitsamt den Wurzeln in feuchten Sand einschlagen oder kopfüber in einem kühlen Raum aufhängen. Ohne Wurzeln in mehrere Lagen feuchtes Zeitungspapier einwickeln. Immer so kühl wie möglich aufbewahren, so hält er bis zu zwei Monate.
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