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Haferwurzel in der Küche

Die Zubereitung von Haferwurzeln ist ähnlich wie bei den Schwarzwurzeln nicht ganz angenehm. Denn sie sondern beim Schälen einen milchigen klebrigen Saft ab, der Haut und Kleidung einfärbt, indem er bräunt. Dagegen hilft das Schälen unter Wasser, Einweghandschuhe – oder aber man reibt Hände und Küchenwerkzeug nach der Zubereitung mit Zitronensaft ab.

Man gart die Wurzeln in Salzwasser etwa eine Viertelstunde, besonders dicke Exemplare werden geteilt. Die Haferwurzel schmeckt gut zu einer Soße aus Edelpilzkäse (z.B. Gorgonzola) und Sahne, aber auch mit Bechamelsoße oder zerlassener Butter ählich wie Spargel. Dazu passt gekochter Schinken, helles Fleisch oder auch Fisch. Im Frühjahr schmecken die ersten frischen Kräuter über die Haferwurzeln gestreut besonders gut.

Der Geschmack der Haferwurzel ist leicht süß-säuerlich und erinnert ein wenig an Austern, weshalb sie im Englischen "oyster plant" heißt.

 

© Copyright Dr. Karen Meyer-Rebentisch, Nachdruck auch auszugsweise nur mit Genehmigung der Autorin