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Kopfsalat und die Gesundheit

Salat ist kalorienarm, aber Achtung: Mit einer mächtigen Remouladensoße kann man diesen Vorzug leicht wieder zerstören.

Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt ist ausgewogen. Salat wirkt appetitanregend und ist erfrischend. Der chinesischen Ernährungslehre folgend, hat Salat eine kühlende Wirkung und sollte deshalb im Winter nicht als Hauptmahlzeit verzehrt werden. Gerade schlanke Frauen, die darauf achten ihre Figur zu halten, essen auch im Winter häufig Salat als Hauptmahlzeit und wundern sich, dass sie soviel frösteln.

Noch ein weiterer Grund spricht dafür, Kopfsalat im Winter nur begrenzt zu verzehren, er enthält nämlich, wenn er aus Treibhausanbau stammt, viel gesundheitsschädliches Nitrat. Wer Salat selbst im Treibhaus anbaut, kann Einfluss auf den Nitratgehalt nehmen, indem der Salat nachmittags geerntet wird, da die Pflanzen unter der Wirkung des Tageslichtes das Nitrat teilweise abbauen. Strunke und Rippen sind besonders nitratbelastet.

Bei Salat aus dem Freiland muss man sich über die Nitratbelastung keine Gedanken machen. Allerdings ist Salat aus dem Supermarkt häufig mit Pflanzenschutzmitteln belastet. Sehr gründliches Waschen kann ein wenig helfen, besser ist Ware aus ökologischem Anbau oder dem eigenen Garten.

Der milchige Saft des Salates enthält beruhigende Wirkstoffe, so dass eine größere Salatportion, vor dem Schlafengehen genossen, durchaus das Einschlafen befördern kann. Für denkbare narkotische Wirkungen hingegen müssten zu große Mengen verzehrt werden.

 

© Copyright Dr. Karen Meyer-Rebentisch, Nachdruck auch auszugsweise nur mit Genehmigung der Autorin