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Paprika und die Gesundheit

Paprika enthalten sehr viel Vitamin C, Provitamin A (Karotin), Mineralstoffe und das krebsvorbeugende Lycopin. Dies gilt besonders für die ausgereiften roten, gelben oder orangen Früchte. Grüne Paprika sind preisgünstiger zu haben, ganz einfach, weil sie weniger lange im Gewächshaus stehen, sie enthalten jedoch auch weniger Vitalstoffe und sind schwerer verdaulich.

Achtung, Warentests haben wiederholt ergeben, dass konventionell angebaute Gemüsepaprika vor allem aus Spanien, aber auch aus anderen Mittelmeerländern wiederholt über die Grenzwerte hinaus mit Pestiziden belastet sind. Kinder sollten solche Ware nicht essen. Eine Alternative sind Paprika aus ökologischem Anbau oder auch aus konventionellem Anbau in den Niederlanden, bei denen sich sehr viel seltener Belastungen nachweisen ließen.

Manche Menschen reagieren auf den Genuss von Paprika mit Magenbeschwerden. Hier hilft es, die Früchte von ihrer Haut zu befreien, dann werden sie meist vertragen. Rohe Paprika gelten übrigens als besser verträglich gegenüber den gegarten Früchten.

 

© Copyright Dr. Karen Meyer-Rebentisch, Nachdruck auch auszugsweise nur mit Genehmigung der Autorin