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Rote Bete in der Küche

Im deutschsprachigen Raum wird Rote Bete verbreitet eingekocht und so als Salat verwendet. Doch bietet die Küche weitaus mehr Verwendungsmöglichkeiten. Sehr beliebt in Osteuropa ist der Borschtsch, eine Suppe, bei der Rote Bete einen Hauptbestandteil bildet. Zusammen mit Kartoffeln, Hackbällchen oder einer deftigen Wurst lässt sich ein schmackhafter Eintopf aus der Roten Bete zubereiten. Man kann auch einige Stücke bei einer Kürbissuppe mitkochen, die anschließend püriert wird. Das gibt eine intensiv rot-orange Farbe. In feine Streifen geschnitten und mit einer gehackten Zwiebel in etwas Pflanzenöl gedünstet, schließlich mit Nelken und Zimt abgeschmeckt, kann Rote Bete ähnlich wie Rotkohl verwendet werden. Schließlich schmeckt ein Rohkostsalat aus geriebener Roter Bete zusammen mit geriebenen Äpfeln. Da die Bete sehr intensiv färbt (sie wird von der Lebensmittelindustrie auch gerne als Farbstoff verwendet), bietet sich hier auch die Verwendung von gelben und weißen Sorten an. Rote Bete ist es übrigens auch, die den in Norddeutschland beliebten Heringssalat rosa färbt.

Eine sehr schmackhafte Kombination ist ein Salat mit grob geriebenen weißen Beten und fein geschnittener Endivie, da sich die Süße der Wurzel hervorragend mit dem leicht bitteren Geschmack der Salatblätter ergänzt.

Man sollte darauf achten, Gerichte mit Roter Bete nicht lange warmzuhalten, da sich bei mittleren Temperaturen aus dem in den Wurzeln enthaltenen Nitrat das zellschädigende Nitrit bilden kann. Besser ist es, Reste rasch im Wasserbald herunterzukühlen und erst dann wieder zu erwärmen, wenn sie gegessen werden sollen.

 

© Copyright Dr. Karen Meyer-Rebentisch, Nachdruck auch auszugsweise nur mit Genehmigung der Autorin