Spinat Garten Küche Gesundheit Geschichte  

Spinat in der Küche

Frischer Blattspinat ist ein wunderbarer Genuss, mit dem Tiefkühlware nicht konkurrieren kann. Schätzen Sie die benötigte Menge unbedingt nach Gewicht (ca. 150-200g pro Person als Beilage) ab, da das enorme Volumen des Spinats täuscht. Der Spinat kann in ein wenig Wasser gegart werden, zwischendurch umrühren. Sehr lecker ist es aber auch, gehackte Zwiebeln in ein wenig Olivenöl anzudünsten und dann den Spinat oben drauf zu geben. Auch hier das Umrühren nicht vergessen.

Spinat enthält Oxalsäure, die für das raue Gefühl im Mund verantwortlich ist, das sich nach dem Verzehr einstellt. Dagegen hilft die Zubereitung zusammen mit Milchprodukten. Rahmspinat ist ein bekannter Klassiker als Zubereitungsform. Allerdings werden für den Rahmspinat aus der Tiefkühlung nicht nur Blätter der besten Handelsklasse verwendet, sondern auch gröbere Bestandteile, da ja sowieso alles annähernd püriert wird.

Ein selbst zubereiteter Blattspinat mit Sahne und Muskat wird dagegen zu einem lukullischen Erlebnis. Spinat eignet sich auch sehr gut als Belag auf Pizzen (statt Tomate, oben drauf Mozarella) sowie als Füllung für Lasagne, Canelloni oder auch Blätterteigröllchen. Dabei harmoniert er gut mit Feta bzw. Schaf- oder Ziegenkäse.

Spinatgerichte können bedenklos noch einmal aufgewärmt werden, wenn man sie zuvor rasch heruntergekühlt und auch kühl gelagert hat. Lässt man zubereiteten Spinat jedoch langsam bei Zimmertemperatur abkühlen und so einige Stunden stehen, beginnen Bakterien damit, das enthaltene Nitrat in gesundheitsschädliches Nitrit umzuwandeln.

 

© Copyright Dr. Karen Meyer-Rebentisch, Nachdruck auch auszugsweise nur mit Genehmigung der Autorin