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Chili und die Gesundheit

Chili enthalten viel Vitamin C, Mineralstoffe und – bei roten Früchten – das krebsvorbeugende Lycopin. Der bedeutendste Inhaltsstoff von Chilis ist jedoch das Capsaicin, das für die Schärfe der Früchte sorgt und verschiedene positive Wirkungen mit sich bringt.

Capsaicin regt die Magensaftsekretion an, wodurch das Essen bekömmlicher wird. Auch beugt es dem Befall mit Darmparasiten vor, auch ein Grund, weshalb das Essen in den heißeren Regionen der Welt gerne mit Chili gewürzt wird.

Die Schärfe wirkt anregend auf den gesamten Organismus und Stoffwechsel und soll bei allen Erkrankungen helfen, bei denen Stockungen eingetreten sind und die Selbstheilung des Körpers angestoßen werden soll. Das Capsaicin verursacht beim Menschen das Gefühl, eine Verbrennung erlitten zu haben, was dazu führt, daß der Körper Endorphine ausschüttet. Diese wiederum steigern das allgemeine Wohlbefinden.

In der Naturmedizin, insbesondere in den indianischen Kulturen, in denen Chili schon seit Jahrtausenden verzehrt werden, sind zahllose Anwendungsweisen bekannt. Auch die westliche Schulmedizin verwendet Capsaicin bei der Behandlung von rheumatischen Beschwerden durch Wärmepflaster. Bei manchen Menschen hat sich der Verzehr von Chilis zur Bekämpfung von Kopfschmerzen und Migräne bewährt.

 

© Copyright Dr. Karen Meyer-Rebentisch, Nachdruck auch auszugsweise nur mit Genehmigung der Autorin