Gurke Garten Küche Gesundheit Geschichte  

Gurken in der Küche

Knackig frische Salatgurke als Rohkost mögen fast alle Kinder und auch viele Erwachsene begleitend zu einer Brotzeit oder einfach nur so. Beliebt ist auch Salat aus dünn gehobelten Gurkenscheiben, angemacht mit Zitronensaft, etwas Zucker, Salz und Öl und mit Dill gewürzt. Zu Grillfleisch schmeckt Tsatsiki, das ist Joghurt mit Knoblauch unter den abgetropfte, fein geriebene Gurke gerührt wird. Einige Menschen allerdings vertragen rohe Gurke nicht, sehr gründliches Kauen und das Entfernen aller Kerne hilft manchmal.

Gurken schmecken aber auch in gegarter Form. Man verwendet dann etwas dickere und festere Sorten, die im Handel als "Schmorgurken" erhältlich sind. Halbierte Gurken, bei denen man die Mitte mit den Kernen auslöffelt und mit Hackfleisch oder Schafkäse füllt und die man dann im Ofen gart, schmecken sommerlich leicht.

Für ein geschmortes Gurkengemüse dünstet man Zwiebeln zusammen mit etwas Speck oder Schinken an und dünstet dann in Würfel geschnittene Gurkenstücke darin weich. Schmeckt sehr gut zu Kartoffelmus und Frikadellen oder Bratwurst.

Eingelegte Gurken lassen sich aus den fertig gewürzten "Einmachhilfen" leicht selbst herstellen. Milchsauer vergorene Gurken sind wegen der positiven Eigenschaften der Milchsäurebakterien für den Darm besonders gesund. Man kann diese im großen Gärtopf einlegen, für erste Versuche eignet sich die Herstellung im Vakuumschraubglas besser: Dazu füllt man ca. 600 Gramm mundgerecht geschnittener Gurken in ein Glas, gibt Gewürze wie Dill, Estragon und Senfkörner dazu und übergießt alles mit einer 1,5%igen Salzlösung. Fest zuschrauben und eine Woche bei Zimmertemperatur stehen lassen. Dann weitere acht Wochen bei kühleren Temperaturen (im Keller) lagern.

 

© Copyright Dr. Karen Meyer-Rebentisch, Nachdruck auch auszugsweise nur mit Genehmigung der Autorin