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Kartoffeln und die Gesundheit

Immer wieder hört man, dass Kartoffeln schädlich für die schlanke Linie wären. Das stimmt nicht, im Gegenteil. Kartoffeln bringen gute Sättigung bei einem relativ niedrigen Kaloriengehalt. Fetthaltige Zubereitungweisen wie bei Pommes Frites, Kartoffelpuffern oder Kroketten sowie gehaltvolle Soßen hingegen lassen die Kartoffel zum Dickmacher werden. Wer die Knollen jedoch in der Schale kocht oder auf dem Blech mit wenig Fett bäckt, wer einen Kartoffelsalat mit Saurer Sahne statt Majonäse zubereitet, muss nicht um seine Figur bangen.

Kartoffeln enthalten viel Kalium, das leicht entwässernd wirkt. Sie gelten als basenbildend, beugen also einer Übersäuerung des Organismus vor. Das ist besonders wichtig für Menschen, die viel Fleisch essen. Die Kartoffel enthält ein hochwertiges pflanzliches Eiweiss und sollte deshalb auch bei vegetarischer Ernährung regelmäßig auf den Tisch kommen.

Wer einen empfindlichen Magen hat, kann Kartoffeln meistens gut vertragen. Bei Magenschleimhautreizungen und Sodbrennen wird die regelmäßige Einnahme von kleinen Mengen roh gepressten Kartoffelsafts empfohlen. Zudem sollen die in den Knollen enthaltenen Proteasehemmstoffe vorbeugend gegen Krebs- und Viruserkrankungen wirken.

 

© Copyright Dr. Karen Meyer-Rebentisch, Nachdruck auch auszugsweise nur mit Genehmigung der Autorin