Kopfsalat Garten Küche Gesundheit Geschichte  

Kopfsalat in der Küche

Vor nicht allzu langer Zeit wurde Kopfsalat – angemacht mit Zitronensaft, Zucker, Salz und etwas Öl – als eher langweilige Beilage gereicht. Mittlerweile werden vor allem die knackigeren Sorten aufgepeppt mit Tomaten, Gurken, Paprika, Feta-Käse, gerösteten Brotwürfeln, Oliven, Thunfisch und vielen anderen Zutaten auch als sommerliches Hauptgericht serviert.

Aber auch ein schlichter Kopfsalat, zubereitet mit einer Vinaigrette aus hochwertigen Bestandteilen – z.B. Balsamessig, Olivenöl, Salz und einer Prise Zucker – und frischen Kräutern ergibt eine Gaumenfreude. Experimentierfreudige Köche verwenden einen neutralen Essig und ersetzen den Zucker durch ein Löffelchen Fruchtgelee (z.B. Himbeer, Quitte oder Johannisbeere). Diverse Pflanzenöle machen immer neue Variationen bei der Salatzubereitung möglich.

Kinder essen ihr Pausenbrot oft lieber, wenn ein knackiges Salatblatt dazwischen liegt.

Man sollte Salatblätter im Ganzen waschen und erst danach zerpflücken, damit die wasserlöslichen Vitamine nicht verloren gehen. Wird der Salat schon etwas im voraus angerichtet, sollte man Batavia oder Eisberg wählen, da bei diesen Sorten die Blätter nicht so schnell schlapp werden wie beim zarten Kopfsalat. Das Dressing immer erst direkt vor dem Servieren an den Salat geben, damit dieser nicht zusammenfällt und auch kein Wasser zieht.

 

© Copyright Dr. Karen Meyer-Rebentisch, Nachdruck auch auszugsweise nur mit Genehmigung der Autorin