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Spargel in der Küche

Im sprudelnden Wasser zwei, drei Minuten kochen, dann von der Kochstelle nehmen und 10-15 Minuten ziehen lassen. Soll der Spargel nicht al dente, sondern weich gekocht werden, müssen diese Zeiten verlängert werden.

Guter Spargel schmeckt vortrefflich einfach nur mit Butter und Salz, dazu passen neue Kartoffeln aus der Pelle.

Aber auch die beliebte Zubereitungsweise mit Bechamelsoße und gekochtem Schinken ist immer wieder ein Genuss. Ebenfalls passt Soße Hollandaise.

Roher Spargel kann in dünne Scheiben geschnitten auch als Hauptzutat oder Ergänzung für einen erfrischenden Salat verwendet werden. Dazu passen Schinken, milder Käse und auch frische Erdbeeren. Man sollte darauf achten, den feinen Geschmack des Spargels nicht mit allzu deftigen Zutaten zu übertünchen.

Mit Spargel, der zuvor kurz blanchiert werden muss, lassen sich auch wohlschmeckende Gemüsequiches herstellen. Als Grundlage bietet sich ein Mürbeteig an, auf den der Spargel ausgelegt wird. Er wird mit einer Masse aus geschlagenem Ei mit etwas Creme fraiche und etwas geriebenem Käse übergossen und dann gebacken. Dazu passt frischer grüner Salat.

Spargelcremesuppe ist ursprünglich ein Gericht, das alle verwertbaren Teile des Gemüses nutzen will. Man nimmt dazu das Kochwasser vom Spargel und kocht darin auch die Schalen und eventuell holzige Enden aus, seiht dies ab, würzt mit Salz, Muskat und etwas Pfeffer. Ein paar Spargelstücke, die übrig geblieben sind, in die Brühe schneiden, mit Sahne aufgießen und etwas köcheln lassen, mit ein wenig Kartoffelstärke binden. Ein winziger Schuss Cherry gibt der Spargelcremesuppe Pfiff.

 

© Copyright Dr. Karen Meyer-Rebentisch, Nachdruck auch auszugsweise nur mit Genehmigung der Autorin